Projekte
• ALEXANDER NEVSKY · (USSR, 1938) · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Sergej M. Eisenstein, Musik: Originalmusik von Sergej Prokofjew, rekonstruiert und bearbeitet von Frank Strobel
ALEXANDER NEWSKI, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges als sowjetrussischer Agitationsund Propagandafilm entstanden, erzählt eine Episode aus dem 13. Jahrhundert: Um sich gegen das plündernde und mordende Heer des Deutschen Ritterordens zu wehren, schließen sich die russischen Bauern unter der Führung des Fürsten Alexander Newski zusammen und besiegen die deutschen Aggressoren in der legendären „Schlacht auf dem Eise“. Sergej Prokofjews Filmmusik, die wesentlich nüchterner ist als die gleichnamige Konzertkantate, unterstreicht den Charakter des Filmes durch kontrastierende musikalische Motivbereiche (folkloristisch-lieblich anmutende Chorpassagen für die russischen Bauern; scharfe, dissonante Blechbläserklänge für die Ritter; absurde Choralverse für die Ordensgeistlichen). Im OEvre Eisensteins nimmt diese erste Zusammenarbeit mit Prokofjew [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Sergej M. Eisenstein, Musik: Originalmusik von Sergej Prokofjew, rekonstruiert und bearbeitet von Frank Strobel
ALEXANDER NEWSKI, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges als sowjetrussischer Agitationsund Propagandafilm entstanden, erzählt eine Episode aus dem 13. Jahrhundert: Um sich gegen das plündernde und mordende Heer des Deutschen Ritterordens zu wehren, schließen sich die russischen Bauern unter der Führung des Fürsten Alexander Newski zusammen und besiegen die deutschen Aggressoren in der legendären „Schlacht auf dem Eise“. Sergej Prokofjews Filmmusik, die wesentlich nüchterner ist als die gleichnamige Konzertkantate, unterstreicht den Charakter des Filmes durch kontrastierende musikalische Motivbereiche (folkloristisch-lieblich anmutende Chorpassagen für die russischen Bauern; scharfe, dissonante Blechbläserklänge für die Ritter; absurde Choralverse für die Ordensgeistlichen). Im OEvre Eisensteins nimmt diese erste Zusammenarbeit mit Prokofjew [...]
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• BATTLESHIP POTEMKIN · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Sergej Eisensteins Meilenstein der Filmgeschichte gedenkt der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor Odessa im Jahre 1905. Der damals 28 -jährige Eisenstein entwickelte hier seine innovativen Montagetechniken. Die bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Film zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotion zu politischen Erkenntnissen führen will.
Die musikalische Einrichtung von Armin Brunner kompiliert die Symphonien Nr. 4 und 11 von Dimitri Schostakowitsch zu einer Filmmusik voller Anmut, Kraft und Dämonie und ermöglicht so eine posthume Zusammenführung zweier bedeutender Künstler, die zeitlebens immer miteinander arbeiten wollten, zu deren Zusammenarbeit es aber tatsächlich nie gekommen ist. Schostakowitschs Musik ist voll mit plastischen, bildhaften Gebärden des Trauerns, Zögerns und Andenkens, von furchtlosen Attacken, Angst und Siegesgewissheit. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Sergej Eisensteins Meilenstein der Filmgeschichte gedenkt der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor Odessa im Jahre 1905. Der damals 28 -jährige Eisenstein entwickelte hier seine innovativen Montagetechniken. Die bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Film zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotion zu politischen Erkenntnissen führen will.
Die musikalische Einrichtung von Armin Brunner kompiliert die Symphonien Nr. 4 und 11 von Dimitri Schostakowitsch zu einer Filmmusik voller Anmut, Kraft und Dämonie und ermöglicht so eine posthume Zusammenführung zweier bedeutender Künstler, die zeitlebens immer miteinander arbeiten wollten, zu deren Zusammenarbeit es aber tatsächlich nie gekommen ist. Schostakowitschs Musik ist voll mit plastischen, bildhaften Gebärden des Trauerns, Zögerns und Andenkens, von furchtlosen Attacken, Angst und Siegesgewissheit. [...]
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• BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT · (GER, 1927) · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Walter Ruttmann, Musik: Originalmusik von Edmund Meisel, neu orchestriert von Bernd Thewes (2007)
BERLIN. DIE SINFONIE DER GROßSTADT war zur Zeit ihrer Uraufführung ein revolutionäres, avantgardistisches Filmexperiment. Heute gilt der virtuos geschnittene Stummfilm als ein Klassiker der Kinogeschichte. Er schildert einen Tag in der Metropole Berlin und ist geprägt vom rasanten Lebensgefühl der 1920er-Jahre und von der Faszination am beschleunigten Tempo des städtischen Lebens. Das zum Teil mit versteckter Kamera aufgenommene Leben und Treiben an einem gewöhnlichen Arbeitstag von morgens bis in die Nacht wurde am Schneidetisch nach musikalischen Prinzipien als „Sinfonie“ mit fünf Sätzen und verschiedenen Tempi montiert.
Ein Novum war die tragende Rolle der Musik, die der Filmkomponist Edmund Meisel in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur entwickelte. Seine Musik macht das Tempo des im Film abrollenden Großstadtlebens spürbar und entwirft ein vielschichtiges Klangbild der Stadt, umgesetzt in markanten, rhythmischen Leitmotiven. Sie arbeitet mit starker, teilweise monotoner [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Walter Ruttmann, Musik: Originalmusik von Edmund Meisel, neu orchestriert von Bernd Thewes (2007)
BERLIN. DIE SINFONIE DER GROßSTADT war zur Zeit ihrer Uraufführung ein revolutionäres, avantgardistisches Filmexperiment. Heute gilt der virtuos geschnittene Stummfilm als ein Klassiker der Kinogeschichte. Er schildert einen Tag in der Metropole Berlin und ist geprägt vom rasanten Lebensgefühl der 1920er-Jahre und von der Faszination am beschleunigten Tempo des städtischen Lebens. Das zum Teil mit versteckter Kamera aufgenommene Leben und Treiben an einem gewöhnlichen Arbeitstag von morgens bis in die Nacht wurde am Schneidetisch nach musikalischen Prinzipien als „Sinfonie“ mit fünf Sätzen und verschiedenen Tempi montiert.
Ein Novum war die tragende Rolle der Musik, die der Filmkomponist Edmund Meisel in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur entwickelte. Seine Musik macht das Tempo des im Film abrollenden Großstadtlebens spürbar und entwirft ein vielschichtiges Klangbild der Stadt, umgesetzt in markanten, rhythmischen Leitmotiven. Sie arbeitet mit starker, teilweise monotoner [...]
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• DER MIETER · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Mit DER MIETER schuf Alfred Hitchcock seinen ersten richtigen Krimi. Die Geschichte des unschuldig verfolgten Helden, die konzentrierten visuellen Mittel, die genauestens kalkuliert die notwendige Spannung schaffen, sadomistisch lustvolles Leiden auf Seiten der Helden, die blonde Heldin - all dies macht den Film unverwechselbar zu einem „Hitchcock“. DER MIETER wurde für den Regisseur 1926 zum ersten großen Erfolg sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern. Außerdem absolvierte Alfred Hitchcock hier erstmals einen seiner berühmten Cameo-Auftritte.
Inhalt: Ein psychopathischer Frauenmörder versetzt London in Angst und Schrecken: Jeden Dienstag sucht er sich ein blondes Opfer, und jedes Mal findet die Polizei bei der Leiche einen kleinen Zettel, auf dem der Mörder seine Tat mit „The Avenger“ (Der Rächer) signiert. Zur selben Zeit zieht ein mysteriöser Mann als Untermieter bei einer Familie ein. Er zeigt ein besonderes Interesse an Daisy, der jungen blondhaarigen Tochter seiner Vermieter. Ein weiterer Mord passiert, ganz in der Nähe des Hauses; die Jagd auf den Mörder beginnt [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Mit DER MIETER schuf Alfred Hitchcock seinen ersten richtigen Krimi. Die Geschichte des unschuldig verfolgten Helden, die konzentrierten visuellen Mittel, die genauestens kalkuliert die notwendige Spannung schaffen, sadomistisch lustvolles Leiden auf Seiten der Helden, die blonde Heldin - all dies macht den Film unverwechselbar zu einem „Hitchcock“. DER MIETER wurde für den Regisseur 1926 zum ersten großen Erfolg sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern. Außerdem absolvierte Alfred Hitchcock hier erstmals einen seiner berühmten Cameo-Auftritte.
Inhalt: Ein psychopathischer Frauenmörder versetzt London in Angst und Schrecken: Jeden Dienstag sucht er sich ein blondes Opfer, und jedes Mal findet die Polizei bei der Leiche einen kleinen Zettel, auf dem der Mörder seine Tat mit „The Avenger“ (Der Rächer) signiert. Zur selben Zeit zieht ein mysteriöser Mann als Untermieter bei einer Familie ein. Er zeigt ein besonderes Interesse an Daisy, der jungen blondhaarigen Tochter seiner Vermieter. Ein weiterer Mord passiert, ganz in der Nähe des Hauses; die Jagd auf den Mörder beginnt [...]
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• DER ROSENKAVALIER · (A, 1925) · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Robert Wiene, Musik: Originalmusik von Richard Strauss, bearbeitet von Bernd Thewes, eingerichtet von Frank Strobel
Opernverfilmungen waren schon in der Stummfilmzeit populär, doch keine Opernverfilmung dieser Epoche war so spektakulär und musikalisch hochwertig wie der 1925 entstandene ROSENKAVALIER- Film, der mit einer Reihe hervorragender Darsteller besetzt war - unter ihnen Michael Bohnen, der zu seiner Zeit als die Inkarnation des Ochs von Lerchenau schlechthin galt.
Der Film wurde nach der Musik der ROSENKAVALIER-Oper von Richard Strauss gedreht. Sie war in Abstimmung mit dem Komponisten zu einer bemerkenswert filmtauglichen Instrumentalfassung umgearbeitet worden und wurde von einem Korrepetitor am Film-Set gespielt.
So entstand eine Filmkomödie, die in Grundzügen der Opernhandlung folgt und diese um attraktive Schauplätze bereichert, wie das Schloss von Schönbrunn und seinen weitläufigen Schlosspark. Diese Volks-Filmoper, wie Richard Strauss sie nannte, wurde in den opulenten Dekors von Alfred Roller inszeniert, der schon die Uraufführung der Oper ausgestattet hatte. Regie führte Robert Wiene, der sich mit DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920) einen Namen gemacht hatte. Er beweist hier, dass er nicht nur das Rokoko-Milieu der Vorlage stilsicher zu gestalten versteht, sondern auch Gespür für die Ironie besitzt, die den ROSENKAVALIER als eine der großen Opern des 20. Jahrhunderts auszeichnet. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Regie: Robert Wiene, Musik: Originalmusik von Richard Strauss, bearbeitet von Bernd Thewes, eingerichtet von Frank Strobel
Opernverfilmungen waren schon in der Stummfilmzeit populär, doch keine Opernverfilmung dieser Epoche war so spektakulär und musikalisch hochwertig wie der 1925 entstandene ROSENKAVALIER- Film, der mit einer Reihe hervorragender Darsteller besetzt war - unter ihnen Michael Bohnen, der zu seiner Zeit als die Inkarnation des Ochs von Lerchenau schlechthin galt.
Der Film wurde nach der Musik der ROSENKAVALIER-Oper von Richard Strauss gedreht. Sie war in Abstimmung mit dem Komponisten zu einer bemerkenswert filmtauglichen Instrumentalfassung umgearbeitet worden und wurde von einem Korrepetitor am Film-Set gespielt.
So entstand eine Filmkomödie, die in Grundzügen der Opernhandlung folgt und diese um attraktive Schauplätze bereichert, wie das Schloss von Schönbrunn und seinen weitläufigen Schlosspark. Diese Volks-Filmoper, wie Richard Strauss sie nannte, wurde in den opulenten Dekors von Alfred Roller inszeniert, der schon die Uraufführung der Oper ausgestattet hatte. Regie führte Robert Wiene, der sich mit DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920) einen Namen gemacht hatte. Er beweist hier, dass er nicht nur das Rokoko-Milieu der Vorlage stilsicher zu gestalten versteht, sondern auch Gespür für die Ironie besitzt, die den ROSENKAVALIER als eine der großen Opern des 20. Jahrhunderts auszeichnet. [...]
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• HENRY V · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Die schöne Artikulation und die ausdrucksstarke Stimme machten Laurence Olivier zu einem der größten Shakespeare-Interpreten des 20. Jahrhunderts. So ist er hauptsächlich als Theaterkünstler in Erinnerung geblieben. Für den Film arbeitete Olivier seit 1930, errang mit seiner urbritischen Art Erfolge in den Hollywood Klassikern STURMHÖHEN (nach Emily Brontë, 1939), REBECCA (1940) und STOLZ UND VORURTEIL (1940). Seine bedeutendsten Beiträge als Regisseur und Hauptdarsteller sind seine drei Shakespeare-Adaptionen HENRY V, der 1944 ein Hohelied des Patriotismus für England im Krieg wurde, HAMLET (1948), den er als bleichen Vergeistigten mit an Sigmund Freud orientierter Psyche in stilisierter Kulisse spielte, und RICHARD III (1955), einer Mischung aus statischer Bühnendramatik und gekonnter Farbdramaturgie. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Die schöne Artikulation und die ausdrucksstarke Stimme machten Laurence Olivier zu einem der größten Shakespeare-Interpreten des 20. Jahrhunderts. So ist er hauptsächlich als Theaterkünstler in Erinnerung geblieben. Für den Film arbeitete Olivier seit 1930, errang mit seiner urbritischen Art Erfolge in den Hollywood Klassikern STURMHÖHEN (nach Emily Brontë, 1939), REBECCA (1940) und STOLZ UND VORURTEIL (1940). Seine bedeutendsten Beiträge als Regisseur und Hauptdarsteller sind seine drei Shakespeare-Adaptionen HENRY V, der 1944 ein Hohelied des Patriotismus für England im Krieg wurde, HAMLET (1948), den er als bleichen Vergeistigten mit an Sigmund Freud orientierter Psyche in stilisierter Kulisse spielte, und RICHARD III (1955), einer Mischung aus statischer Bühnendramatik und gekonnter Farbdramaturgie. [...]
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• IM WESTEN NICHTS NEUES · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Lewis Milestones Klassiker des Kriegsfilms entstand 1930 und damit am Ende jener Umbruchsphase vom Stummfilm zum Tonfilm. Um den Film auch in jenen Kinos zeigen zu können, die noch nicht auf die Tonfilmtechnik umgestellt hatten, produzierte Universal eine stumme Fassung, die keineswegs nur als Nebenprodukt zu verstehen ist. Gerade in der stummen Fassung offenbaren sich die ästhetischen Differenzen, die vor allem dem technischen Standard jener Zeit geschuldet sind. Befreit von den schweren Tonfilmapparaturen, schwebt in dieser Version die Kamera fließend durch den filmischen Raum. Zudem enthält die Stummfilmfassung Szenen, die im Tonfilm fehlen. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Lewis Milestones Klassiker des Kriegsfilms entstand 1930 und damit am Ende jener Umbruchsphase vom Stummfilm zum Tonfilm. Um den Film auch in jenen Kinos zeigen zu können, die noch nicht auf die Tonfilmtechnik umgestellt hatten, produzierte Universal eine stumme Fassung, die keineswegs nur als Nebenprodukt zu verstehen ist. Gerade in der stummen Fassung offenbaren sich die ästhetischen Differenzen, die vor allem dem technischen Standard jener Zeit geschuldet sind. Befreit von den schweren Tonfilmapparaturen, schwebt in dieser Version die Kamera fließend durch den filmischen Raum. Zudem enthält die Stummfilmfassung Szenen, die im Tonfilm fehlen. [...]
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• MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
„MATRIX LIVE. Film in Concert“ bringt den mit vier Oscars ausgezeichneten Film in den Konzertsaal. Das bislang einmalige Film-Live-Konzert verbindet die visionären Science-Fiction-Bilder mit dem Klang eines großen Symphonieorchesters. Die für diesen Konzertabend eigens präparierte Tonspur des Filmes enthält nur die Dialoge und die Effekte. Die Filmmusik von Don Davis wird live und synchron zum Film gespielt.
Im Jahre 1999 entstanden, gilt der Film heute noch als wegweisend für die Weiterentwicklung des Science-Fiction-Genres. Der Filminhalt, die Erzählweise und die technische Umsetzung eröffneten eine neue Dimension der Filmrezeption. MATRIX stellt die fundamentale Verunsicherung des Individuums bezüglich seiner eigenen Identität und seiner Position in einer postapokalyptischen Welt dar. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
„MATRIX LIVE. Film in Concert“ bringt den mit vier Oscars ausgezeichneten Film in den Konzertsaal. Das bislang einmalige Film-Live-Konzert verbindet die visionären Science-Fiction-Bilder mit dem Klang eines großen Symphonieorchesters. Die für diesen Konzertabend eigens präparierte Tonspur des Filmes enthält nur die Dialoge und die Effekte. Die Filmmusik von Don Davis wird live und synchron zum Film gespielt.
Im Jahre 1999 entstanden, gilt der Film heute noch als wegweisend für die Weiterentwicklung des Science-Fiction-Genres. Der Filminhalt, die Erzählweise und die technische Umsetzung eröffneten eine neue Dimension der Filmrezeption. MATRIX stellt die fundamentale Verunsicherung des Individuums bezüglich seiner eigenen Identität und seiner Position in einer postapokalyptischen Welt dar. [...]
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• METROPOLIS 27/10 · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Neue Fassung: Mit einem überraschenden Fund in Buenos Aires 2008 begann das weltweit beachtete Restaurierungsprojekt von METROPOLIS. Entdeckt wurde eine über lange Zeit vergessene, weltweit einzigartige Fassung des Filmes, die bislang verloren geglaubte Szenen enthielt. Durch die neu eingefügten Teile unterscheidet sich METROPOLIS (D 1927/2010) nun von den früheren, deutlich kürzeren Fassungen aus den Jahren 1988 und 2001. Sie geben der Geschichte eine neue Balance und lassen die menschlichen Handlungsmotive vor der atemberaubenden Science-Fiction-Kulisse deutlicher hervortreten.
Inhalt: METROPOLIS – die Vision einer Stadt der Zukunft. Der Film handelt vom Klassenunterschied: Während die versklavten Arbeiter in unterirdischen Fabriken ihr Leben fristen, ist wenigen Reichen ein luxuriöses Leben im Licht vergönnt. Zu ihnen gehört auch Freder, Sohn des mächtigsten Mannes von Metropolis und „Hirn“ der Stadt. Eines Tages begegnet Freder Maria, die den Arbeitern mit ihren Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung schenkt. Freder folgt ihr in die Unterwelt. Als er mit eigenen Augen die menschenunwürdigen Lebensverhältnisse der Arbeiter sieht, wächst in ihm der Wunsch, einer von ihnen zu werden. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Neue Fassung: Mit einem überraschenden Fund in Buenos Aires 2008 begann das weltweit beachtete Restaurierungsprojekt von METROPOLIS. Entdeckt wurde eine über lange Zeit vergessene, weltweit einzigartige Fassung des Filmes, die bislang verloren geglaubte Szenen enthielt. Durch die neu eingefügten Teile unterscheidet sich METROPOLIS (D 1927/2010) nun von den früheren, deutlich kürzeren Fassungen aus den Jahren 1988 und 2001. Sie geben der Geschichte eine neue Balance und lassen die menschlichen Handlungsmotive vor der atemberaubenden Science-Fiction-Kulisse deutlicher hervortreten.
Inhalt: METROPOLIS – die Vision einer Stadt der Zukunft. Der Film handelt vom Klassenunterschied: Während die versklavten Arbeiter in unterirdischen Fabriken ihr Leben fristen, ist wenigen Reichen ein luxuriöses Leben im Licht vergönnt. Zu ihnen gehört auch Freder, Sohn des mächtigsten Mannes von Metropolis und „Hirn“ der Stadt. Eines Tages begegnet Freder Maria, die den Arbeitern mit ihren Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung schenkt. Freder folgt ihr in die Unterwelt. Als er mit eigenen Augen die menschenunwürdigen Lebensverhältnisse der Arbeiter sieht, wächst in ihm der Wunsch, einer von ihnen zu werden. [...]
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• OKTOBER · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Mit OKTOBER schuf Sergej Eisenstein einen Jubiläumsfilm zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, der auch in ästhetischer Hinsicht radikal neue Maßstäbe setzte. Mit Hilfe der ‚intellektuellen Montage’ stellt der Film die historischen Ereignisse als einen explosiven Prozess der Befreiung aus langer Unterdrückung dar – und fiel damit unter das berüchtigte Formalismus- Verdikt, mit dem fast alle Filme der Filmavantgarde aus den sowjetrussischen Kinos verbannt wurden.
Bis in die 1960er-Jahre blieb der Film unter Verschluss, seine authentisch anmutenden Revolutionsbilder aber waren im Umlauf und wurden in Ermangelung von Originalaufnahmen wie Dokumentarmaterial genutzt. Mitte der 1960er-Jahre entstand im Staatlichen Filmarchiv Gosfilmofond eine fundierte Rekonstruktion. Auf dieser Version basiert die neue digitale HDRestaurierung aus dem Filmmuseum München, das eine Kopie von Gosfilmofond erworben und diese mit Material vom EYE Film Instituut (Amsterdam) und Bundesarchiv Berlin fotografisch verbessert hat. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Mit OKTOBER schuf Sergej Eisenstein einen Jubiläumsfilm zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, der auch in ästhetischer Hinsicht radikal neue Maßstäbe setzte. Mit Hilfe der ‚intellektuellen Montage’ stellt der Film die historischen Ereignisse als einen explosiven Prozess der Befreiung aus langer Unterdrückung dar – und fiel damit unter das berüchtigte Formalismus- Verdikt, mit dem fast alle Filme der Filmavantgarde aus den sowjetrussischen Kinos verbannt wurden.
Bis in die 1960er-Jahre blieb der Film unter Verschluss, seine authentisch anmutenden Revolutionsbilder aber waren im Umlauf und wurden in Ermangelung von Originalaufnahmen wie Dokumentarmaterial genutzt. Mitte der 1960er-Jahre entstand im Staatlichen Filmarchiv Gosfilmofond eine fundierte Rekonstruktion. Auf dieser Version basiert die neue digitale HDRestaurierung aus dem Filmmuseum München, das eine Kopie von Gosfilmofond erworben und diese mit Material vom EYE Film Instituut (Amsterdam) und Bundesarchiv Berlin fotografisch verbessert hat. [...]
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• Queen: A Symphonic Rock Spectacular
The music of the flamboyant British rock band Queen is unique, instantly recognizable and needs
no introduction to any audience. With over 300 million albums sales, and a career spanning four
decades, their success speaks for itself. West End International offers orchestras an opportunity to
capitalise on the immense international popularity of Queen’s music through Queen: A Symphonic
Rock Spectacular. This is powerful and ebullient music that lends itself perfectly to an orchestral
setting.
The show features leading stars (past and present) from the West End hit musical We Will Rock You, performing with a full rock band and orchestra. [...]
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The music of the flamboyant British rock band Queen is unique, instantly recognizable and needs
no introduction to any audience. With over 300 million albums sales, and a career spanning four
decades, their success speaks for itself. West End International offers orchestras an opportunity to
capitalise on the immense international popularity of Queen’s music through Queen: A Symphonic
Rock Spectacular. This is powerful and ebullient music that lends itself perfectly to an orchestral
setting.The show features leading stars (past and present) from the West End hit musical We Will Rock You, performing with a full rock band and orchestra. [...]
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• RICHARD WAGNER · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Der Film RICHARD WAGNER stammt aus dem Jahre 1913, also aus der Frühzeit des Kinos, und zeigt zum 100. Geburtstag „des großen Meisters“ zum ersten Mal ein umfassendes Portrait des Komponisten. Aus urheberrechtlichen Gründen konnte der Film damals nicht mit Richard Wagners Originalkompositionen unterlegt werden. Giuseppe Becce, der aufgrund seiner äußerlichen Ähnlichkeit mit Richard Wagner als Schauspieler für den Film verpflichtet worden war, schlug vor, eine Musik zu komponieren, die eine eindeutige Verbindung zum Werk Richard Wagners herstellt, sich jedoch so von ihm unterscheidet, dass keine juristischen Konsequenzen zu fürchten seien. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
Der Film RICHARD WAGNER stammt aus dem Jahre 1913, also aus der Frühzeit des Kinos, und zeigt zum 100. Geburtstag „des großen Meisters“ zum ersten Mal ein umfassendes Portrait des Komponisten. Aus urheberrechtlichen Gründen konnte der Film damals nicht mit Richard Wagners Originalkompositionen unterlegt werden. Giuseppe Becce, der aufgrund seiner äußerlichen Ähnlichkeit mit Richard Wagner als Schauspieler für den Film verpflichtet worden war, schlug vor, eine Musik zu komponieren, die eine eindeutige Verbindung zum Werk Richard Wagners herstellt, sich jedoch so von ihm unterscheidet, dass keine juristischen Konsequenzen zu fürchten seien. [...]
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• Tabu · (USA, 1931) · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
TABU, das berühmte Stummfilm-Melodram und letzte Regiearbeit des bedeutenden Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau, wurde, an Originalschauplätzen in der Südsee gedreht, zu einer ungewöhnlichen und poetischen Mischung aus Spielfilm und ethnografischer Studie. Obwohl von Murnau noch als Stummfilm gedreht, wurde TABU für die Uraufführung im Jahr 1931 auf Wunsch des Produzenten von Hugo Riesenfeld vertont und auch weiterhin nur als Tonfilm vorgeführt. Murnau selbst erlebte die Premiere seines Film nicht mehr, er starb am 11. März 1930 in Santa Barbara, Kalifornien, an den Folgen eines Autounfalls. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
TABU, das berühmte Stummfilm-Melodram und letzte Regiearbeit des bedeutenden Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau, wurde, an Originalschauplätzen in der Südsee gedreht, zu einer ungewöhnlichen und poetischen Mischung aus Spielfilm und ethnografischer Studie. Obwohl von Murnau noch als Stummfilm gedreht, wurde TABU für die Uraufführung im Jahr 1931 auf Wunsch des Produzenten von Hugo Riesenfeld vertont und auch weiterhin nur als Tonfilm vorgeführt. Murnau selbst erlebte die Premiere seines Film nicht mehr, er starb am 11. März 1930 in Santa Barbara, Kalifornien, an den Folgen eines Autounfalls. [...]
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• 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM · Filmkonzert
Leitung: Frank Strobel
In Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
2001: ODYSSEE IM WELTRAUM ist ein einflussreicher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte THE SENTINEL von Arthur C. Clarke basiert und ursprünglich JOURNEY BEYOND THE STARS heißen sollte. Der Film entstand unter der Regie von Stanley Kubrick in England. Dieser entwickelte in Zusammenarbeit mit Clarke auch das Drehbuch. Aus der Zusammenarbeit entstand auch Clarkes Roman 2001. Clarke selbst beschreibt, dass die Arbeit an beiden Werken (Drehbuch und Roman) miteinander verzahnt war und oft Änderungen des Einen in das Andere einflossen, und gibt an, dies sei ein „stimulierender, aber ziemlich teurer Weg [gewesen], einen Roman zu schreiben“. Das renommierte American Film Institute wählte ihn auf Platz 1 der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. [...]
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Leitung: Frank StrobelIn Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie
2001: ODYSSEE IM WELTRAUM ist ein einflussreicher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte THE SENTINEL von Arthur C. Clarke basiert und ursprünglich JOURNEY BEYOND THE STARS heißen sollte. Der Film entstand unter der Regie von Stanley Kubrick in England. Dieser entwickelte in Zusammenarbeit mit Clarke auch das Drehbuch. Aus der Zusammenarbeit entstand auch Clarkes Roman 2001. Clarke selbst beschreibt, dass die Arbeit an beiden Werken (Drehbuch und Roman) miteinander verzahnt war und oft Änderungen des Einen in das Andere einflossen, und gibt an, dies sei ein „stimulierender, aber ziemlich teurer Weg [gewesen], einen Roman zu schreiben“. Das renommierte American Film Institute wählte ihn auf Platz 1 der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. [...]
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